Aventin Blog: Oktober 2011

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Stadt Landshut | Niederbayern | Landshuter Hochzeit

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Landshut, gegründet 1204, war bis 1255 Residenzstadt der Wittelsbacher. Als Hauptstadt des Herzogtums Bayern erlebte der Ort unter der Herrschaft der bekannten drei "reichen" Herzöge Heinrich, Ludwig und Georg seine Glanzzeit.  Dank ihrer Lage an der Isar und am Kreuzpunkt alter Handelstrassen gelegen, wurde schon damals die mittelalterliche Stadt Landshut weltberühmt. Der 131m hohe und nur aus Ziegeln gemauerte Martinsturm ist einmalig auf der Welt und gilt auch heute noch als Symbol für das Selbstbewusstsein der Bürgerschaft. 


aventin.blogspot.comDie historische Altstadt mit der Stadtresidenz, einem italienischen Bau mit einer Vielzahl beeindruckender Wand- und Deckenmalereien, sowie die Burg Trausnitz mit der berühmten Narrentreppe und ihren Motiven der Commedia dell´Arte, gehören zu den Wahrzeichen der Stadt. 


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Nicht vergessen sollte man, einmal an der Landshuter Hochzeit, welche alle vier Jahre mit mehr als 2000 Mitwirkenden nachgespielt wird, teilzunehmen. Sie zeigt als glanzvolles äußeres Zeichen die ehemals herausragende Stellung der Landshuter Herzöge.  Die prunkvolle Hochzeit Herzog Georgs des Reichen mit der polnischen Königstochter Hedwig, zu welcher neben vielen hochrangigen Adeligen des Deutschen Reiches auch Kaiser Friedrich III. anwesend war, fand 1475 statt. 



Heute ist Landshut Regierungssitz von Niederbayern und geprägt von industriellem Wachstum. Nahe an der Stadt München und am Münchner Flughafen gelegen, zeigt sich der Ort als eine moderne Stadt mit historischem Zentrum, dessen Geschichte noch lebendig ist. 











Dienstag, 25. Oktober 2011

Montag, 24. Oktober 2011

Der Skorpion und der Frosch | Charakter | Fabel von Brecht

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Ein Skorpion will einen Fluss überqueren, kann aber nicht schwimmen. Da kommt ein Frosch vorbei. Der Skorpion fragt den Frosch, ob er ihn nicht ans andere Ufer bringen könne. Der Frosch sagt: „Nein, das tu ich nicht, denn dann wirst Du mich in der Mitte des Flusses stechen und wir ertrinken beide“. „Aber das ist doch nicht vernünftig“, antwortet der Skorpion, „dann würden wir doch beide sterben. Sei versichert, ich steche dich nicht“. Der Frosch lässt sich überreden, der Skorpion klettert auf seinen Rücken und beide schwimmen los. In der Mitte des Flusses sticht der Skorpion den Frosch in den Rücken. „Was hast du getan! Wieso hast du mich gestochen? Das ist doch nicht vernünftig, jetzt ertrinken wir beide!“ Der Skorpion antwortet ihm: “Ja, was soll ich machen? Das ist nun mal mein Charakter und meine Natur!“ 








Sonnenuntergang an der Adria | Gedicht von Rudolf Presber

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Das ist meiner Sehnsucht Stunde,
Wenn die Sonne still versinkt
Und aus weißer Wolken Wunde
Rotes Blut der Abend trinkt;
Wenn die kühlen Düfte steigen
Würziger aus Busch und Beet,
Und ein dunkeläugig Schweigen
Durch des Gartens Schatten geht.

Sieh, dann liegt in tausend Schmerzen,
Von des Tages Speeren wund,
Meine Sehnsucht dir am Herzen,
Und mein Mund sucht deinen Mund.
In des Traumes Taumelwonne
Drück' ich deine kleine Hand,
Die du fern bist, wie die Sonne,
Die im Purpur dort verschwand ...






Freitag, 21. Oktober 2011

Der Hund und das Schaf | Verantwortung | Fabel von Aesop

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Man sagt, dass zur Zeit, als die Tiere noch sprechen konnten, das Schaf zu seinem Herrn geredet habe: "Du tust sonderbar daran, dass du uns, die wir dir Wolle, Käse und Lämmer schenken, nichts gibst, als was wir uns auf der Erde selbst suchen, dem Hunde aber, der dir nichts dergleichen gewährt, von jeder Speise gibst, die du selbst hast." 

Als der Hund dies hörte, soll er gesagt haben: "Beim Jupiter, ich bin es ja, der dich und deine Gefährten bewacht, damit ihr nicht von Dieben gestohlen oder vom Wolfe zerrissen werdet. Denn ihr würdet, wenn ich euch nicht bewachte, nicht einmal in Ruhe weiden können." 

Hierauf soll es auch das Schaf recht und billig gefunden haben, dass der Hund ihm vorgezogen wurde.  

Lehre:
Wer mehr Verantwortung trägt, soll auch besseren Lohn erhalten.







Donnerstag, 20. Oktober 2011

Kategorischer Imperativ | Spruch von Adalbert Stifter

Jeder Mensch soll außer seinem Amt 
oder Beruf noch etwas suchen und finden, 
das er zu verrichten hat, damit er alles tue, 
was er in seinem Leben zu tun hat.


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(Adalbert Stifter)







Sonntag, 16. Oktober 2011

Der Rabe und der Fuchs | Schmeichelei | Fabel von Phaedrus

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An einem Morgen saß ein Rabe mit einem gestohlenen Stück Käse im Schnabel auf einem Ast, wo er in Ruhe seine Beute verzehren wollte. Zufrieden krächzte der Rabe über seinen Käse. 

Dies hörte ein vorbei ziehender Fuchs. Er dachte nach, wie er an den Käse kommen könnte. Endlich hatte er eine hinterlistige Idee. Freundlich begann der Fuchs den Raben zu loben: „Oh Rabe, was bist du für ein wunderbarer Vogel! Wenn dein Gesang ebenso schön ist wie dein Gefieder, dann sollte man dich zum König aller Vögel krönen!“ 

Das schmeichelte dem Raben und das Herz schlug ihm vor Freude höher. Stolz riss er seinen Schnabel auf und begann zu krächzen. Dabei entfiel ihm das köstliche Stück Käse. Darauf hatte der Fuchs nur gewartet. Schnell schnappte er sich die Beute und machte sich gleich ans Fressen. Da rief der Rabe empört: „He, das war gemein!“ Doch der Fuchs lachte nur über den törichten Raben.

Lehre:
Hüte dich vor Schmeichlern und anderen Verführern, die nur ihren eigenen Vorteil im Sinn haben.








Freitag, 14. Oktober 2011

Die beste Arznei ist die Liebe | Spruch von Paracelsus

Der höchste Grad von Arznei ist die Liebe.

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(Paracelsus)








Im Süden | Der Gardasee | Foto von Aventin


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Der Gardasee (italienisch Lago di Garda oder Bènaco), einer der Oberitalienischen Seen, ist der größte See Italiens. Sein antiker Name lautete von etwa 200 v. Chr. bis 800 n. Chr. Lacus benacus. Der Name soll von einer alten Gottheit namens Benacus abstammen. Der Gardasee wurde durch den Rhätischen Gletscher in der vergangenen Eiszeit geformt, dessen Spuren man noch heute verfolgen kann, insbesondere durch die Endmoränen um das Südufer z. B. bei Lonato del Garda, Solferino, Valeggio sul Mincio und Custoza. Erste Besiedlungen des Seeufers datieren um das Jahr 2000 v. Chr. 








Hang nach Glückseligkeit | Zitat von Khalil Gibran

Der Himmel will nicht, dass die Menschen unglücklich sind, denn er hat ihnen in ihr Innerstes den Hang zur Glückseligkeit gelegt. 



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(Khalil Gibran)







Sommer 2011 | Foto von Aventin


Da war´s sogar dem Schneck zu nass!


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Majestätischer Schwan | Ammersee bei München | Foto Aventin


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Der Ammersee ist nach dem Chiemsee und dem Starnberger See der drittgrößte See in Bayern (unter den Seen, die ausschließlich in Bayern liegen) und der am weitesten nach Norden reichende Voralpensee. Der See ist Eigentum des Freistaates Bayern, für dessen Verwaltung die Bayerische Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen zuständig ist.

Der See hat eine Fläche von rund 47 Quadratkilometern und eine maximale Tiefe von etwa 80 Metern. Die am südlichen Seeende gelegene Schwedeninsel ist durch die fortschreitende Verlandung schon zu einer Halbinsel geworden und wird irgendwann ganz mit dem Ufer verschmelzen.








Der Holzfäller und Merkur | Redlichkeit | Fabel aus alter Zeit


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Einem Holzfäller fiel die Axt in einen Fluss. Als die Strömung die Axt fort trug, setzte er sich an das Ufer und jammerte, bis Merkur Mitleid bekam und zu ihm hinging. Nachdem der Gott den Grund seines Weinens erfahren hatte, tauchte er zum ersten Mal in den Fluss, brachte ihm eine goldene Axt und fragte ihn, ob es seine Axt sei. Der Holzfäller aber verneinte es. Beim zweiten Mal holte er eine silberne Axt nach oben und fragte ihn wieder, ob er diese verloren habe. Der Holzfäller verneinte abermals. Merkur holte sodann beim dritten Mal seine eigene Axt. Als der Holzfäller sie erkannt hatte, schenkte Merkur ihm alle drei als Anerkennung für seine Redlichkeit. Der Mann nahm die Äxte an sich und als er zu seinen Freunden kam, erzählte er ihnen, was geschehen war.

Aber einer von ihnen wurde neidisch und hatte den Wunsch, das Gleiche zu bekommen. Deshalb nahm er seine Axt und ging zu demselben Fluss. Beim Holzfällen ließ er die Axt absichtlich in die Strömung fallen, setzte sich hin und weinte. Als Merkur erschien und ihn fragte, was ihm geschehen sei, erwähnte er den Verlust seiner Axt. Als Merkur ihm eine goldene Axt brachte und fragte, ob er diese verloren habe, sagte er unter dem Eindruck des zu erwartenden Gewinns, dieses sei seine Axt. Aber der Gott tat ihm nicht den Gefallen, sondern gab ihm nicht einmal seine eigene Axt zurück.

Lehre:
Übe Redlichkeit und die Götter werden Dich belohnen.









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